Küss meine Füße, bettle um den Knochen
Ich muss nicht einmal etwas sagen – du weißt mit einem Blick, was ich erwarte. Meine Leine baumelt an meinen Zehen, und mit einem einzigen Satz gehorchst du. Krabbeln. Küssen. Verzweifelt nach deinem Knochen, meinen Füßen, meiner Anerkennung. Ich necke, quäle und kneble dich schließlich mit meinem Riemen, bis du Tränen vergießt und deinen Platz in meinem Kredo bekennst. Aber deine Belohnung? Verwehrt, ruiniert, erniedrigt. Denn von mir erniedrigt zu werden, macht dich mehr als alles andere an. Es wird dir wehtun, dabei zuzusehen. Sieh zu und bete an