Perlen-Tanz: Eine verruchte Seereise
Ich hätte ihn am liebsten direkt versenkt, diesen Mr. Kelada, obwohl ich ihn noch nie getroffen hatte. Der Krieg war gerade vorbei, die Schiffe überfüllt, und man musste nehmen, was man kriegen konnte. Eine Kabine für mich allein? Pustekuchen! Also teilte ich mir eine mit zwei Betten – dachte ich zumindest. Mein Herz sank, als ich seinen Namen hörte. Er war der Typ, der die Fenster schloss und die frische Nachtluft aussperrte. Schon schlimm genug, zwei Wochen lang (von San Francisco nach Yokohama) mit irgendeinem Fremden eingesperrt zu sein. Aber dieser Kerl! Sein Gepäck war schon da, als ich an Bord kam. Zu viele Aufkleber, zu große Koffer, und diese riesige Kleiderkiste! Dann sah ich es: Seine Badutensilien – Parfum, Haarshampoo und dieser feine Glitzer von Monsieur Coty – lagen schon im Waschbecken. Dieser Fickarsch! Was für ein perverser Tanz würde das wohl werden?